Maschinen und Werkzeugtechnik

„Unsere Maschinen & Werkzeugtechnik für Ihre Produkte“ 

Unsere Produktionsverfahren

Welche Art der Vulkanisation zur Anwendung kommt, ist jeweils produktspezifisch festzulegen und somit abhängig vom Produktionsverfahren, welches zur Herstellung der Produkte angewendet wird.
Welches Fertigungsverfahren zur Anwendung kommt, ist abhängig von der Geometrie und dem Anforderungsprofil der Teile sowie den zu produzierenden Stückzahlen.

Produktionsverfahren

diskontinuierlich

  • Kompressionsverfahren
  • Injektions o. Spritzgießverfahren (Elastomere und Thermoplaste)
  • Transferverfahren

kontinuierlich

  • Extrusion
  • Kalandrieren

Werkzeugvarianten für Elastomerteile

Ein moderner und umfangreicher Maschinenpark, sowie hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, gewährleisten effiziente Arbeitsprozesse und schaffen die Grundlage, die komplexen Anforderungen unserer Kunden durch optimierte Fertigungsabläufe präzise zu erfüllen.

Kompressions oder Druckpressen

Compressionmolding Gummi BlattBeim Kompressionsverfahren (Compressionmolding) werden die Kautschukrohlinge auf die Formgegebenen Nester des Werkzeugs gelegt.
Nester werden auch als Kaliber, Ausnehmungen, Nutzen oder Kavitäten bezeichnet und sind entsprechend der Geometrie des Gummiformteils angepasst.

Das mit den Gummirohlingen bestückte Werkzeug wird in eine hydraulische Vulkanisationspresse eingeschoben.
Die für die Vulkanisation benötigte Energie wird über die Formwand durch Wärmeleitung zugeführt. Die geschlossene Form wird nun einige Sekunden in einer hydraulischen Presse geheizt. Somit füllt die Mischung durch den Pressdruck das Formteil aus. Die Vulkanisationstemperatur beträgt 140°C – 200°C je nach Werkstoff. Auch spielt die Dicke des Formteils bei der Dauer der Vulkanisation eine Rolle.

Hergestellte Artikel
Hauptsächlich durch das Kompressions- oder Druckpressen hergestellte Artikel sind:
•    Gummiformteile
•    2K Gummiformteile
•    Dichtungen
•    Vakuumsauger

Injektions oder Spritzgießverfahren

Injectionmolding Gummi BlattDie Vulkanisation findet bei Temperaturen von meist über 200 °C statt, wodurch kurze Zykluszeiten möglich sind. Die Artikel fallen aus mehrnestrigen Werkzeugen meist in sehr dünnem Fell an. Das Verfahren ist aus der Kunststoffverarbeitung bekannt. Grundsätzlich wird zwischen vertikaler und horizontaler Einspritzung unterschieden. Mit der horizontalen Einspritzung und vertikaler Werkzeugebene kann ein hoher Automatisierungsgrad erreicht werden.

Die Gummimischung wird in Form eines endlosen Fütterstreifens in die Spritzmaschine eingezogen und dort durch die Schnecke plastifiziert. Ist die Mischung plastisch, wird sie bei Maschinen mit Schneckenspritzeinheit direkt durch die sich
drehende Schnecke mit hohem Druck in die Kaliber der geschlossenen, meist mehrteiligen Form eingespritzt.
Bei Maschinen mit Kolbenspritzeinheit dagegen wird die Mischung in einen separaten, beheizten Zylinder gefördert, der in der Maschine angeordnet ist. Von einem druckbeaufschlagten Kolben wird die Mischung anschließend mit ca. 1.000 bis 2.000 bar in die Kaliber der meist mehrteiligen Form gepresst. Nach beendeter Vulkanisation wird die fest in der Presse eingebaute Form in der Trennebene aufgefahren und der fertige Artikel entnommen.

Hergestellte Artikel
Hauptsächlich durch das Injektions- oder Spritzgießverfahren
hergestellte Artikel sind:
•    Gummiformteile
•    Dichtungen
•    O-Ringe

Transferpressen oder Transfermolding

Transfermolding Gummi BlattBei diesem Verfahren hat das Werkzeug 3 Platten. Die Gummimischung wird in den Oberen Teil eingelegt und  durch das Zufahren des Werkzeugs in der Presse durch  die Kanäle eingespritzt.
Durch das einspritzen im Transferverfahren entsteht die sogenannte Friktionswärme. Welche die Vulkanisationszeit gegenüber dem Kompressionswerkzeug verkürzt.

Hergestellte Artikel
Hauptsächlich durch das Transferpressen
hergestellte Artikel sind:
•    Gummiformteile
•    2K Gummiformteile
•    Faltenbälge